Cremezutaten: Aloe-Vera Gel

Das Gel der kaktusähnlichen Aloe vera ist fast unschlagbar bei der Hautpflege.

Das frische Gel aus den Blättern beruhigt die Haut, macht sie glatt, weich und fördert die Feuchtigkeit.

Man kann zwar nahezu überall diverse Aloe-Produkte kaufen, aber selbstgewonnenes Aloe-Gel aus der eigenen Aloe-Pflanze ist noch viel schöner, vor allem, weil man wirklich weiss, wieviel echtes Aloe-Gel im selbstgemachten Pflegeprodukt ist.

Am allerbesten wirkt das Aloe-Gel direkt vom aufgeschnittenen Blatt auf das Gesicht aufgetragen. Aber normalerweise hat man nicht täglich ein frisches Aloe-Blatt zur Hand. Daher kann der Wunsch aufkommen, aus dem Aloe-Gel eine eigenen Creme zuzubereiten.

Die Sache hat jedoch ein paar Nachteile:

  • Die Gewinnung des Gels ist etwas umständlich
  • Cremes mit frischem Gel werden etwas schleimig, was ja eigentlich Sinn und Zweck der Sache ist, aber dennoch ungewohnt
  • Die Haltbarkeit von Cremes mit frischem Aloe-Gel ist sehr beschränkt, sie sollten sehr zügig verbraucht werden. Andere Faktoren wie Wasseranteil, ätherische Öle, Konservierungsmittel usw. spielen natürlich auch eine Rolle.
Abgesehen von diesen Nachteilen ist eine selbstgemacht Aloe-Creme wirklich vom Feinsten.

Die Haut wird so zart und geschmeidig, wie man es sich kaum vorstellen kann. Hautreizungen werden deutlich gelindert.

Nachfolgend wird die Gewinnung des frischen Aloe-Gels beschrieben.

Anleitung

  1. Schneiden Sie ein Aloe-Vera-Blatt möglichst dicht an der Anwachsstelle mit einem scharfen Messer ab.
  2. Die Schnittstelle an der Pflanze zieht sich innerhalb von ein bis zwei Tagen zusamen und schliesst sich.
  3. Zuerst tropft eine gelbliche Flüssigkeit aus dem Aloe-Blatt.
  4. Diese Flüssigkeit kann man nicht verwenden, denn sie ist etwas hautreizend.
  5. Daher sollte man diese gelbe Flüssigkeit gründlich austropfen lassen.
  6. Dann halbiert man das Aloeblatt längs.
  7. Durch das durchsichtige Gel sieht man bis zu den grünen Blattfasern.
  8. Mit einem Löffel oder Messer schabt man das Gel aus der Blatthälfte.
  9. Am besten lässt man es direkt in ein sauberes Glas fliessen.
  10. Beim Fliessen hinterlässt das Gel einen Schleimfaden.
  11. Das wird zwar eventuell als unangenehm empfunden, ist aber gerade die Stärke und das Besondere an der Aloe vera.

Foto-Anleitung
Schneiden Sie ein Aloe-Vera-Blatt möglichst dicht an der Anwachsstelle mit einem scharfen Messer ab.

Die Schnittstelle an der Pflanze zieht sich innerhalb von ein bis zwei Tagen zusamen und schliesst sich.

Zuerst tropft eine gelbliche Flüssigkeit aus dem Aloe-Blatt.

Diese Flüssigkeit kann man nicht verwenden, denn sie ist etwas hautreizend.

Daher sollte man diese gelbe Flüssigkeit gründlich austropfen lassen.

Dann halbiert man das Aloeblatt längs.

Durch das durchsichtige Gel sieht man bis zu den grünen Blattfasern.

Mit einem Löffel oder Messer schabt man das Gel aus der Blatthälfte.

Am besten lässt man es direkt in ein sauberes Glas fliessen.

Beim Fliessen hinterlässt das Gel einen Schleimfaden.

Das wird zwar eventuell als unangenehm empfunden, ist aber gerade die Stärke und das Besondere an der Aloe vera.

Siehe auch:

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