Naturkosmetik-Video: Hirschtalg-Salbe unterwegs selber machen - mit Vaseline

Hirschtalg-Salbe unterwegs selber machen - mit Vaseline In diesem Video zeige ich, wie man Hirschtalg-Salbe unterwegs selber machen kann (mit Vaseline).

Dauer: 6:55


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So macht man unterwegs beim Wandern oder Pilgern eine Hirschtalg-Salbe. Hirschtalg-Salbe hilft gegen Fußblasen, wenn man zu Fuß unterwegs ist. Daher ist Hirschtalg-Salbe beim Wandern und Pilgern sehr beliebt.

Aber in Spanien gibt es keine Hirschtalg-Salben. Und wenn man lange unterwegs ist, mehrere Wochen oder Monate, kann man kaum soviel Hirschtalgsalbe mitschleppen, wie man unterwegs braucht.

Daher ist es sinnvoll, wenn man sich Hirschtalgsalbe auch unterwegs selber machen kann, wenn die mitgenommenen Vorräte verbraucht sind. Das klappt sogar ziemlich gut, denn ich habe ein Rezept entwickelt, das die Salbenküche in Pilgerherbergen oder Hotelzimmern möglich macht.

Zutaten:

  • 50 g Vaseline
  • 1-2 g Hirschtalg
  • 5-10 Tr Teebaumöl
  • 5-10 Tr Minzöl
  • 5-10 Tr Thymianöl

Und so wendet man die Hirschtalg-Salbe an: Schon drei Wochen vor einer Fernwanderung sollte man die Füße täglich damit einreiben, damit die Haut fest und elastisch wird. Wenn man unterwegs ist, schmiert man die Füße morgens vor dem Gehen dick damit ein. In längeren Gehpausen zieht man am besten Schuhe und Strümpfe aus, um die schweißnassen Füße trocknen zu lassen. Danach wieder mit der Hirschtalgsalbe einschmieren. Abends nach dem Duschen kann man die Hirschtalgsalbe als Massagesalbe für die Füße nutzen. Auch überstrapazierte Muskeln und Gelenke kann man damit einreiben. Sie eignet sich auch zum Einreiben der Oberschenkel beim Radeln und anderen Körperteilen, die durch zu viel Reibung leiden. So wird die Hirschtalgsalbe zum Allround-Begleiter auf der Tour.

Nun wünsche ich eine blasenfreie Wander- oder Pilger-Tour.

Viel Spaß beim Nachmachen und

Gutes Gelingen!


Produkttipps

Text im Video (Transscript)

So macht man unterwegs beim Wandern oder Pilgern eine Hirschtalg-Salbe.
Ich zeige, wie es geht.

Man braucht:
50 g Vaseline
1-2 g Hirschtalg
5-10 Tr Teebaumöl
5-10 Tr Minzöl
5-10 Tr Thymianöl

Die Zutatenliste findet Ihr auch in der Infobox und auf meiner Webseite gesund-pilgern.de.

Hirschtalg-Salbe hilft gegen Fußblasen, wenn man zu Fuß unterwegs ist.
Daher ist Hirschtalg-Salbe beim Wandern und Pilgern sehr beliebt.

Aber in Spanien gibt es keine Hirschtalg-Salben.
Und wenn man lange unterwegs ist, mehrere Wochen oder Monate,
kann man kaum soviel Hirschtalgsalbe mitschleppen,
wie man unterwegs braucht.

Daher ist es sinnvoll, wenn man sich Hirschtalgsalbe auch unterwegs selber machen kann,
wenn die mitgenommenen Vorräte verbraucht sind.
Das klappt sogar ziemlich gut, denn ich habe ein Rezept entwickelt,
das die Salbenküche in Pilgerherbergen oder Hotelzimmern möglich macht.

Die Zutat, die die Salbenküche unterwegs möglich macht, ist Vaseline.
Sonst vermeide ich Vaseline, weil sie nicht einzieht
und ich nicht gerne Mineralölprodukte verwende.
Aber für diesen Zweck ist Vaseline gut geeignet, unter anderem, weil sie nicht einzieht.
Sie bleibt lange als Fettfilm auf der Haut und schützt die Haut vor Blasen.

Vaseline gibt es auch in Spanien und anderen Pilger-Ländern.
Allerdings kann man die Vaseline dort nicht spottbillig in jedem Supermarkt kaufen,
wie das in Deutschland der Fall ist, sondern sie ist teurer und nicht überall erhältlich.
Am günstigsten bekommt man sie in China-Läden, wie diese hier.
Aber auch in Apotheken kann man Vaseline kaufen.

In manchen Pilgerläden bekommt man übrigens eine Vaseline-Salbe mit ätherischen Ölen,
aber ohne Hirschtalg.
Diese Salbe ist ziemlich teuer, aber so ziemlich das Beste,
was man unterwegs fertig kaufen kann.

Die namensgebende Zutat der Hirschtalg-Salbe ist der Hirschtalg.
Man kann ihn nicht als Kosmetikzubehör kaufen,
sondern als Schmiermittel für Musikinstrumente, die man zusammensetzt.
Solch ein winziges Döschen kostet schon mehrere Euros.
Man braucht aber auch nur wenig von dem Hirschtalg.
Er ist besonders schmierfähig und verliert diese Eigenschaft auch nicht so schnell,
also auch nicht nach stundenlangem Wandern.
Außerdem bildet er wie eine zweite Haut über der Haut, zumindest wird ihm das nachgesagt.

Die ätherischen Öle wirken desinfizierend, schmerzstillend, entzündungshemmend und erfrischend.
Sie sind also ein wichtiger Bestandteil der Salbe.
Für Unterwegs habe ich mir eine Mischung der ätherischen Öle in einer kleinen Sprühflasche mitgenommen.
Dadurch hatte ich die ätherischen Öle immer fertig gemischt zur Hand.

So einen kleinen Plastikspatel bekommt man in Sets für Reiseflaschen.
Er ist hilfreich in der Salbenküche-Unterwegs.
Als Salbendose und Anrührgefäß habe ich eine Apotheken-Salbendose genommen.
Die ist leicht und höher als breit, sodass man sie in ein Wasserbad stellen kann.

Ich zeige die Zubereitung jetzt so, wie man es auch unterwegs machen kann.

Einen Großteil der Vaseline gebe ich in die Salbendose.
Der Rest kommt erst später dazu.
Dann gebe ich den Hirschtalg dazu.

Nun stelle ich die Salbendose in ein heißes Wasserbad in einer kleinen Schüssel,
die mit heißem Leitungswasser gefüllt ist.
In den meisten Herbergen findet man kleine Schüsseln.
Für die Zubereitung in Hotelzimmern habe ich mir in einem 1-Euro-Laden
eine kleine, leichte Plastikschüssel gekauft.

Bis die Vaseline geschmolzen ist, dauert es eine Weile,
denn die Salbendose isoliert die Hitze ein wenig.
Es reicht aber, wenn die Vaseline weich genug wird,
um sie gut umzurühren, damit man den Hirschtalg verteilen kann.

Zum Umrühren nehme ich bevorzugt einen Teelöffel.
Zur Not muss der kleine Plastikspatel reichen.

Wenn ich den Hirschtalg gründlich genug untergerührt habe,
arbeite ich die ätherischen Öle ein.

Nun rühre ich den Rest der Vaseline unter.

Die Hirschtalg-Salbe ist jetzt fertig.

Und so wendet man die Hirschtalg-Salbe an:
Schon drei Wochen vor einer Fernwanderung sollte man die Füße täglich damit einreiben,
damit die Haut fest und elastisch wird.
Wenn man unterwegs ist, schmiert man die Füße morgens vor dem Gehen dick damit ein.
In längeren Gehpausen zieht man am besten Schuhe und Strümpfe aus, um die schweißnassen Füße trocknen zu lassen.
Danach wieder mit der Hirschtalgsalbe einschmieren.
Abends nach dem Duschen kann man die Hirschtalgsalbe als Massagesalbe für die Füße nutzen.
Auch überstrapazierte Muskeln und Gelenke kann man damit einreiben.
Sie eignet sich auch zum Einreiben der Oberschenkel beim Radeln
und anderen Körperteilen, die durch zu viel Reibung leiden.
So wird die Hirschtalgsalbe zum Allround-Begleiter auf der Tour.

Nun wünsche ich eine blasenfreie Wander- oder Pilger-Tour.

Viel Spaß beim Nachmachen und

Gutes Gelingen!








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